Studieninhalte
Geschäftsprozess- und Projektmanagement
Internationale Waren- und Dienstleistungsströme
Logistik
Verkehrs- und Entsorgungslogistik
Materialfluss- und Lagersysteme
Management unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten
Informationssysteme
Schlüsselkompetenzen
Interkulturelle Kommunikation und Verhandlungsführung
Geschäftsprozess- und Projektmanagement
Die Studierenden erlernen zunächst die Grundlagen von Geschäftsprozessmanagement, dessen Rolle in Veränderungsprozessen (Change Management) sowie Methoden und Instrumente zur Optimierung von Geschäftsprozessen erlernen.
Weiterhin befasst sich der Kurs mit dem Thema des Projektmanagements, verschiedenen Projektmanagement-Kategorien, Projektplanung und -controlling sowie mit der Rolle von Projektmanagement in Veränderungsprojekten (Change Management).
Internationale Waren- und Dienstleistungsströme
Die Studierenden erlernen die theoretischen Grundlagen der Analyse internationaler Unternehmensaktivitäten.
Sie können die Verzahnung von grenzüberschreitenden Aktivitäten mit der Unternehmensstrategie verstehen und einordnen.
Sie lernen Methoden und Instrumente zur Beurteilung und Nutzung von Marktchancen sowie zur Vermeidung von Gefahren internationaler Arbeitsteilung (insbesondere im Bereich internationaler Logistikdienstleistungen) kennen.
Sie erkennen die Relevanz des internationalen Marketing-Managements für eine moderne Unternehmensführung sowie die Rolle von regionalen Netzwerken für die grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeit (im EUREGIO-Raum und in der EU allgemein).
Logistikrecht
Dieses Modul vermittelt den Studierenden einen vertieften Überblick über die verschiedenen Vertragsarten und Besonderheiten des Logistikrechts, Zoll- und Außenhandelsrecht sowie Arbeitsrecht in der Logistik. Die Studierenden sind in der Lage, künftige Rechtskonflikte im Unternehmen erkennen und entschärfen zu können so dass es möglichst nicht zu rechtlichen Streitigkeiten vor den Gerichten kommt.
Weiterhin werden die Studierenden die Methoden zur Verhandlung, Gestaltung, Durchführung und Kontrolle der Ergebnisse eines Vertrages unter spezieller Berücksichtigung internationaler Randbedingungen kennen lernen. Sie sollen sich das Werkzeug aneignen, mit dem sie jede Art von Vertrag erarbeiten und nach unterschiedlichen internationalen Erfordernissen anwenden können.
Beschaffung
In diesem Kurs werden zunächst Methoden und Instrumente des operativen und strategischen Beschaffungsmanagements sowie dessen Relevanz für den Unternehmenserfolg aufgezeigt.
Weiterhin lernen die Studierenden die Entwicklung der Materialgruppen- und Beschaffungsgesamtstrategien, sowie operative Beschaffungsprozesse und unterstützende IT-Systeme kennen.
Produktion und Distribution
Die Studierenden können verschiedene logistische Problemstellungen und Lösungsansätze von produzieren-den Unternehmen verstehen, selbstständig komplexe Probleme analysieren, formulieren und lösen. Sie lernen die Grundlagen sowie einzelne Instrumente eines umfassenden Qualitätsmanagements kennen. Schwerpunkte de Produktionslogistik sind strategische Entscheidungsparameter der innerbetrieblichen Logistik (z.B. Layoutplanung, Austaktung von Fließproduktionssystemen etc.) sowie integrierte computerbasierte Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme (PPS).
Die Studierenden erlernen anhand von Fallstudien unterschiedliche Problemstellungen und Lösungsansätze der Distributionslogistik, schwerpunktmäßig von Handelsbetrieben. Sie kennen unterschiedliche Distributionsstrukturen sowie unterschiedliche multi-attributive und (multi-)objektive Verfahren zur Standortplanung von Zentrallagern.
Die Studierenden erlernen moderne Konzepte der Distributionslogistik von Handelsunternehmen und können diese beurteilen. Sie können Probleme der Transport- und Tourenplanung formulieren und lösen.
Verkehrs- und Entsorgungslogistik
Die Studierenden lernen die Leistungsfähigkeit und die Grenzen der Transportsysteme kennen. Sie sollen die Funktionen, Abläufe und Steuerungsparameter dieser Systeme kennen und selber Transportrelationen aufbauen können.
Sie sollen erkennen, dass die logistische Aufgabe der "Versorgung" der Nachfrager mit Sachgütern um die sich logisch daran anschließende "Entsorgung" zu erweitern ist, und die logistischen Prozesse des Transports, des Umschlags und der Lagerung um solche der Sammlung, der Trennung und der Sortierung zu ergänzen sind, um eine möglichst hohe Wiedereinsatzquote zu erreichen.
Materialfluss- und Lagersysteme
Die Studierenden lernen die grundlegenden Einsatzgebiete, Techniken und Einsatzkriterien der verschiedensten Materialfluss- und Lagersysteme kennen.
Sie beherrschen die grundlegenden Planungsmittel und -tools im Materialfluss von Lager und Produktion unter besonderer Berücksichtigung der optimierten Gestaltung von Logistik-Prozessen.
Sie sind mit der Planung und Organisation von Lagerhäusern vertraut und werden dazu befähigt, Lagersysteme zu entwerfen, zu beurteilen und lagertechnische Teilsysteme richtig auszuwählen.
Management unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten
Die Studierenden erlernen betriebswirtschaftliche Theorien, Modelle und Methoden zur Erklärung und Gestaltung von Supply Chains sowie die Ursachen zur Entstehung von Wertschöpfungspartnerschaften. Sie erkennen betriebswirtschaftliche Potenziale in der Gestaltung von Logistikketten.
Nach dem Erlernen der Grundlagen zum Thema Controlling erkennen die Studierenden die Relevanz von Controlling für eine zeitgemäße Unternehmensführung sowie können die verschiedenen Bereiche von Logistik-Controlling verstehen und einordnen. Sie erlernen Methoden und Instrumente der praktischen Controllingarbeit in den Bereichen Logistikcont-rolling, Supply Chain Controlling und Beschaffungscontrolling.
Informationslogistik
Die Studierenden erlernen die vorgelagerten Prozesse zur Datenanalyse, insbesondere der Datenextraktion, -transformation und -integration in Form des Data Warehousing und der system-gestützen multidimensionalen Exploration und Analyse von Massendaten in Form des Online Analytical Processing und können Standardsoftware für das Data Mining, Data Warehousing und Online Analytical Processing sicher anwenden.
Sie lernen IT-Architekturen kennen und verstehen Funktionsumfang und Zusammenspiel der be-teiligten IT-Systeme (Data Warehouse, SRM, ERP, Tourenplanung). Sie kennen Konzepte des Beschaffungsprozesses (SAP, elektronische Marktplätze) sowie des Produktions- und Distributions-prozesses (Grundlagen, Bewertungskriterien zur Software-Auswahl).
Sie sind nach Abschluss der Veranstaltung in der Lage, die Möglichkeiten zu erkennen, die die Informations- und Kommunikationstechnologie zur Unterstützung der Logistik zur Verfügung stellt.
Automatisierungstechnik
Die Studierenden lernen die grundlegenden Prinzipien, Techniken sowie betriebswirtschaftliche und organisatorische Strategien der wichtigsten Automatisierungstechniken und der Kommunikations- und Ident-Systeme in der Logistikkette kennen.
Sie sollen neben den Grundstrukturen von Automatisierungs- und Kommunikationssystemen auch deren Zusammenhänge und Wechselwirkungen in Bezug auf die Optimierung von Logistik-Prozessen sicher kennen. Insbesondere sollen sie die Funktionen, Abläufe, Verfahren und Strategien des optimierenden Gestaltens von Automatisierungstechniken und Kommunikations- und Ident-Systemen beherrschen.
Interkulturelle Kommunikation und Verhandlungsführung
Die Studierenden erlernen die theoretischen Grundlagen des Kulturbegriffs, von Kulturstandards und Stereotypen sowie des Einflusses von Sprache und historischer Vorbelastung.
Weiterhin werden die Studierenden für interkulturelle Unterschiede in der zwischenmenschlichen Kommunikation im Managementprozess sensibilisiert. Sie üben Flexibilität und Toleranz im Umgang mit Gesprächspartnern anderer Kulturen sowie entwickeln Verhandlungsführung und -strategien in einem internationalen Kontext weiter.
Fallstudie/Planspiel/Projekt
Die Studierenden lernen Aufgabenstellungen aus der Unternehmenslogistik/dem Supply Chain Management unter praxisnahen Bedingungen kennen und sind fähig, Lösungskonzepte zu den vorgegebenen Problemen aus diesen Bereichen zu erarbeiten.
Praxisprojekt
Das Modul Praxisprojekt muss in einem einschlägigen Umfeld stattfinden. Dabei werden konkrete, aus der praktischen Tätigkeit resultierende Fragen und Probleme wissenschaftlich reflektiert, analysiert und anschließend in einem Praxisbericht dokumentiert. Zusätzlich dazu findet am Ende des Praxisprojektes eine mündliche Prüfung mit Präsentation statt. Das Praxisprojekt wird von einem vor dem Beginn des Projektes gewählten Praxisbetreuer begleitet und anschließend bewertet.
Es kann nach Wahl in einem der ersten 4 Semester (vor der Anfertigung der Masterarbeit) absolviert werden. Es kann am Stück innerhalb eines Semesters abgeleistet werden, dabei muss es sechs Monate der Vollzeittätigkeit umfassen. Das Praxisprojekt kann auch bei Teilzeitbeschäftigung über mehrere Monate gestreckt werden.
Masterarbeit
Masterarbeit wird im letzten, fünften Semester angefertigt.
Die Studierenden sollen selbstständig das in den Veranstaltungen und durch Selbststudium erworbene fachbezogene und überfachliche Wissen und Können praxisrelevant auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden belegen.
Die Zeit von der Ausgabe des Themas bis zur Ablieferung der Masterarbeit beträgt vier Monate. Anschließend findet Kolloquium mit Präsentation statt.


